Digital Phlow ist ein Produkt von Marcel und mo., die sich in den Kopf gesetzt haben, Euch zu unterhalten. Digital Phlow könnte man als die vertonte Variante von Phlow betrachten, dem Magazin- für Musik und Netzkultur.
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01.01.19... Arztbericht:
In Wesel hat ein Neugeborenes einen Atemstillstand zu überstehen. Das Baby muss künstlich beatmet werden.
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Diese erste, nicht so freundliche, Erfahrung prägt den jungen Marcel tief und seit damals verlässt ihn nicht mehr das Gefühl, dass Maschinen ihm beim Überleben gerne helfen.
Er wächst ländlich auf einem Bauernhof in der Nähe der holländischen Grenze auf und lebt als Kind in sympathisch-liberalen Verhältnissen auf. In seiner Kindheit spielte Marcel gerne mit Katzen, Hunden und Schweinen. Irgendwann muss dann auch mal ein Umzug her und Marcel landet im übersichtlichen Langenfeld.
Dort beginnt seine Leidenschaft für Musik. Nicht wenig schuld, trägt seine Gitarre, die er an seinem Geburtstag das erste mal in den Händen hält. Zu diesem Zeitpunkt wird ihm klar: "Ich möchte in die weite Welt." Gesagt, getan! Und Marcel schwimmt den Rhein hinauf und landet etwas später in der Kölner Bucht. Dort wohnt der Kerl mittlerweile seit 3 Jahren mitten im kölschen Klüngel, der ihm als Geburtsstädte für seine kreativen Ergüsse dient.
Neben einigen musikalische Projekten startet der Umtriebige außerdem ein Studium der Musikwissenschaften, jobbt im Plattenladen und lässt es sich gut gehen.
Als mo. und Marcel sich dann irgendwann Mal in einem kleinen Kölner Labelkeller für irreguläre Ohren über den Weg laufen, macht es irgendwo "Klick!".
Von nun an geht's berg...
Zur Zeit arbeitet Marcel übrigens als Digitaler-Feinkost-Händler und wird darin bald, hoffentlich, vom Land Baden-Würtemberg unterstützt.
Literaturhinweis: "Memoiren eines mittelmäßigen Schülers"
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Schon in seiner Kindheit war Moritz S. aka mo. von Sendemasten und Satellitenschüsseln begeistert. Stundenlang konnte er sich die Fernsehantenne unter dem Dach seiner Eltern anschauen. Wie sie so richtig funktionierte, wusste er nie.
Jahre später wurde mo. dann wieder gesichtet, diesmal als Kabelschlampe beim Westdeutschen Rundfunk. Jetzt hatten es ihm die Medien angetan, er scharwenzelte hinter den Kulissen, schob Studiomonitore durch die Gegend und krabbelte hinter der Fernsehkamera her. Dabei musste er sich stets verstecken und fest an ein Kabel klammern. Ins Bild durfte er nie, ausser bei den Proben. Da schwitzte er dann stundenlang im Moderatorsessel in der Glut der Studiolampen und die Kameraleute moserten über das Bild. Langsam dämmerte ihm, wie Medien so funktionieren.
2000 gab es dann das definitive Aha-Erlebnis. Er schrieb und verwaltete Texte im Internet, drückte die "Buttons", schaute hinter die Tapete von subventionierten Webseiten und war begeistert. Die Möglichkeiten im Netz waren vielfältig und so langsam avancierte mo. zu einem gewieften Schlawiner, der nicht mehr nur ahnte, wie Medien funktionieren. Heute macht er sie. Denn als Sendemast führt er einWeblog, ein Magazin, einen Katalog und hat diese Show ins Leben gerufen.
Manchmal glaubt mo., dass ihm Antennen aus dem Kopf wachsen.
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