Darstellungsformen im Journalismus
Die verschiedenen Darstellungsformen und -gruppen

Die Sprache ist das wichtigste Ausdrucks- und Gestaltungsmittel im Journalismus. Neben Artikeln, verschriftlicht der Journalist auch Radiobeiträge und Videoproduktionen. Schließlich strukturiert man mit Hilfe von Sprache und Texten die anzugehende Produktion.
Darum ist die Beherrschung der journalistischen Darstellungsformen eine zentrale Anforderung an das journalistische Handwerk. Die Grenzen zwischen den einzelnen Formen sind hierbei fließend.
Es gibt aber eine Regel bei der Verwendung von Darstellungsformen: Nachricht und Kommentar sollten immer getrennt werden. Insgesamt unterteilt man (vgl. Mast “ABC des Journalismus” 2008, S.259) die journalistischen Darstellungsformen in drei Gruppen unabhängig vom Medium.
Hinweis: Zu den verlinkten Darstellungsformen finden Sie ausführliche Anleitungen auf Suche & Recherche.
Tatsachenbetonte (referierende) Formen
- Nachricht
-
- Wortnachricht – Meldung und Bericht
- Bildnachricht – Foto und Infografik
- Reportage
- Feature
- Interview
- Dokumentation
Meinungsbetonte Formen
- (politisch urteilender) Leitartikel
- Kommentar
- Glosse
- Kritik
- Essay – urteilt politisch oder ästhetisch
Fantasiebetonte Formen
- Zeitungsroman
- Kurzgeschichte
- Feuilleton
- Spielfilm
- Hörspiel
- Fernsehspiel
- Lied
- Comics
- Witzzeichnungen