Drittel-Regel
Hilfe für die Bildgestaltung

Die Drittel-Regel – auch Rule of Thirds genannt – hilft Dir bei der Bildgestaltung. Beachtest Du die einfache Regel wirken Deine Bilder oft deutlich interessanter und spannungsgeladener.

Sicherlich ist Dir schon einmal das Raster in Deiner Foto-App oder Kamera aufgefallen, dass über die Bilder beim Fotografieren gelegt wird. Dieses Raster hilft Dir bei der Bildgestaltung und es handelt sich dabei um die Drittel-Regel. In zahlreichen Bildbearbeitungsprogrammen hilft Dir auch das Beschneidungswerkzeug mit dem Drittel-Raster. Aber…

…wozu taugt die Drittel-Regel?

Die Drittel-Regel unterstützt Dich bei der Bildgestaltung

Die Drittel-Regel unterteilt Bilder mit Hilfe von zwei waagerechten und zwei senkrechten Linien in neun gleichgroße Rechtecke. Dadurch entstehen vier Schnittpunkte, die Dir sehr bei der Bildgestaltung helfen. Denn Bilder, in denen Menschen oder Objekte stumpf zentriert, also im Mittelpunkt stehen, wirken auf den Betrachter langweilig. Mein ehemaliger Artdirektor hat einmal zu mir gesagt:

»Zentrieren, tut sich nur die deutsche Bank.«

Verschiebst oder platzierst Du dahingegen wichtige Bildelemente mehr in Richtung der Schnittpunkte, entsteht mehr Spannung im Bild und das Bildmaterial wirkt interessanter und harmonischer. Schau Dir mal in Ruhe die folgenden Beispielbilder an und analysiere, wie die wichtigsten Elemente der Bilder an oder in der Nähe der Schnittpunkte liegen.

Beispiele für die Drittelregel

Die folgenden Bilder zeigen, wir Du mit der Drittelregel das Auge des Betrachters leitest und Menschen und Objekte intelligent positionierst, damit die Bilder spannender wirken.