Vorwort: Wozu brauche ich das Terminal?

Terminal-Befehle und Bash-Scripte sparen Dir als Webdesigner viel Zeit und Arbeit. Dieser Leitfaden zeigt wie das Terminal Deine Arbeit erleichtert.

»Warum soll ich mich mit dem Terminal überhaupt auseinandersetzen«, fragst Du Dich vielleicht. »Das ist doch was für nerdige Admins bzw. nur Spielerei und Zeitverlust? Und für die meisten Probleme, die ich kompliziert mit dem Terminal lösen kann, gibt es kleine Helferprogramme.«

Alle Aspekte stimmen so ein bischen, aber…

…das Terminal ist einerseits ein Stück Ur-Technologie und andererseits das Werkzeug für die Automatisierung von Prozessen. Das Terminal bietet Dir auf jedem Unix- oder Linux-Computer vorinstallierte mächtige Programme.

Außerdem sitzt Du den ganzen Tag als Webdesigner vor der Maschine. Es hilft immer, sich mit der Maschine noch ein wenig mehr auseinanderzusetzen. Ich wünschte, ich hätte mich schon vor einem Jahrzehnt mit dem Terminal auseinandergesetzt. Ich hätte Stunden meines Lebens gespart. Denn so hätte mir mein Computer unzählige lästige Dinge erledigt, die meine kreative Energie aufgefressen haben.

Zeit sparen, Kopf trainieren, Helferprogramme selbst schreiben…

So sparst Du z.B. enorm Zeit, wenn Du den Befehle sips auf dem Mac für die Konvertierung und das Beschneiden von Bildern nutzt.

Kleine For-Schleifen, die ein paar Befehlen abarbeiten, benennen Dir innerhalb von ein paar Sekunden Dateien sinnvoll und spazieren dabei schnell durch sämtliche Unterordner.

Versuch das mal mit dem Finder. Oder suche nach und in Dateien mit find und grep nach einer Variablen oder einem Schnipsel Code, den Du noch einmal verwenden willst. Oder bau Dir Deinen eigenen kleinen Downloader mit Hilfe eines simplen Bash-Scriptes, dass Dir a) die aktuelle WordPress-Version mitsamt Deiner Lieblings-Erweiterungen herunterlädt, b) entpackt und c) alles in die vorhergesehenen Verzeichnisse verschiebt.

Also: Schau mal in in die folgenden Seiten hinein. Und solltest Du hilfreiche Informationen finden, hast Du vielleicht auch Lust, mich als Autor zu unterstützen.

Viel Erfolg, wünscht Dir Moritz »mo.« Sauer