Software
Programme für die Bildbearbeitung

Bildbearbeitung gehört zur täglichen Arbeit eines Webdesigners. Sei es die Optimierung der Bilder für eine schnellere Datenübertragung oder das fixe zurechtschneiden eines Fotos, Du brauchst die richtige Software. Aber auch hier musst Du nicht tief in die Tasche greifen.

Keine Angst, es muss nicht immer Photoshop sein. Die Bildbearbeitung bei Webdesignern begrenzt sich oft auf die folgenden Schritte. Worauf es dabei ankommt und was Du für die einzelnen Schritte machen musst, erkläre ich Dir später, wenn wir uns um das Thema Bilder intensiver kümmern.

Im folgenden stelle ich Dir für Windows und Mac verschiedene Bildbearbeitungsprogramme vor. Oft genügen erst einmal die Programme, die das Betriebssystem von Haus aus mitbringt. Doch es geht sogar direkt im Browser…

Vorschau (Mac) – Schnell und fast perfekt

Schnell geladen: Die Mac-Software Vorschau bietet fast alles für die Bildoptimierung

Die Mac-eigene Vorschau-Software nutze ich täglich. Unkompliziert optimiere ich Farben, konvertiere Dateiformate oder beschneide und verkleinere Bilder. So lassen sich sogar PDF-Dateien mit Vorschau bearbeiten oder Seiten eines PDFs unkompliziert als Grafikdatei exportieren.

Leider unterstützt mich Vorschau nicht beim Beschneiden der Bilder mit voreingestellten Bildproportionen. Dazu greife ich dann auf Pixelmaße zurecht, die ich mir bereits ausgerechnet habe und nutze diese Tabellen für Web-typische Bildmaße und Bildproportionen.

Paint.NET (Windows) – Kostenlos und leicht zu bedienen

Mit der kostenlosen Bildbearbeitung Paint.NET optimierst Du Bilder ohne Probleme

Die kostenlose Software Paint.NET für Windows ist schlank, einfach zu bedienen und dennoch reich an Funktionen. Du kannst mit dem Programm Bilder optimieren, in alle wichtigen Dateiformate abspeichern und sogar über mehrere Ebenen Collagen erstellen. Einen guten Überblick über die Software bietet das YouTube-Video »Bildbearbeitung mit der Windows-Freeware Paint.NET«.

Affinity Photo (Windows/Mac) Pixelmator (Mac)

Affinity Photo und Pixelmator: Preiswerte Alternativen zu Photoshop

Mittlerweile gibt es zahlreiche hochwertige Alternativen zu Photoshop. Dazu gehören die beiden Bildbearbeitungsprogramme Affinity Photo und Pixelmator. Pixelmator erscheint in zwei Varianten: Pixelmator und Pixelmator Pro. Wie lange es die einfache Version von Pixelmator noch gibt, steht in den Sternen.

Die Programme kosten zur Zeit (Stand 17. Januar 2018) jeweils…

  • …54,99 € für Affinity Photo.
  • …32,99 € für Pixelmator.
  • …54,99 € für Pixelmator Pro. {: .no-bullet }

Photoshop (Windows, Mac)

Wenn es um Bildbearbeitung geht, ist Photoshop der unangefochtene Platzhirsch seit ich denken kann. Kein Programm kann und leistet so viel, wie Photoshop. Das hat seinen Preis. Konntest Du früher wenigstens die Software mit einer einmaligen Zahlung kaufen, gibt es heute nur noch das Abo-Modell.

Das bedeutet in der preiswertesten Variante Fotografie zahlst Du einen monatlichen Abopreis von ca. 12 €. Im Jahr sind das schon 144 € und in zwei Jahren 288 €. Adobe nennt das Creative Cloud. Dort findest Du alle aktuellen Creative Cloud Preise.

Persönlich habe ich in der Regel – bis auf ein paar Ausnahmen – immer nur die Grundfunktionen genutzt, die ich weiter oben beschrieben habe. Photoshop lohnt sich in meinen Augen nur dann, wenn Du professionell Bilder auf höchstem Niveau bearbeiten willst. Wenn das Dein Beruf ist oder wird, dann kannst Du die Software natürlich Deinen Kunden in Rechnung stellen bzw. beim Finanzamt absetzen. Bis dahin genügt auch eine großartige Software wie Pixelmator, Affinity Photo oder eine kostenlose Variante.

Gimp

Zum Schluss sei noch Gimp erwähnt. Die kostenlose Open Source-Software gehört zu den Schwergewichten und kann einiges. Gimp orientiert sich sehr an Photoshop und braucht wie Photoshop, Affinity Photo und Pixelmator Pro auch einiges an Einarbeitungszeit.

Mein Tipp: Fang mit den kleinen Programmen an.