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Pinterest ist ein Werkzeug, mit welchem Nutzer Inspirationen und Anregungen als Bilderkollektionen mit Beschreibungen an virtuelle Pinnwände heften können. Andere Nutzer können dieses Bild ebenfalls teilen (repinnen), ihren Gefallen daran ausdrücken oder es kommentieren.

»Obwohl wir oft als Social Network eingeordnet werden: Wir sind keines.«
— Evan Sharp
Mitgründer von Pinterest

Fakten zu Pinterest

  • Pinterest ist eine Social Media Plattform für visuelle Lesezeichen

  • Speicherort für Erinnerungen (Fotos, Postkarten, Konzertkarten, Eintrittskarten)

  • Nutzer können eigene oder im Netz gefundene Bilder an virtuelle Pinnwand anheften („pinnen“) und spannende Ideen entdecken/aufheben/teilen

  • Insgesamt in 30 Sprachen verfügbar

  • 100 Millionen Nutzer monatlich

  • Pinterest Nutzer (2014): 44% männlich und 56% weiblich (aktive Nutzer 80% weiblich)

  • Beliebteste Kategorien: Food, Fashion, Home, DIY (Do-it-Yourself), Technik

  • 88% der Pinterest-Nutzer kaufen tendenziell das Produkt welches sie pinnen

  • Pinterest-User geben mehr Geld aus, als Facebook-User

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In der Regel kann jeder diese Pinnwände anschauen, und mit einem eigenen Benutzerkonto auch weiterheften, z.B. an seine eigene digitale Korkwand. Ähnlich wie bei anderen Netzwerken, können Pins kommentiert und mit Herzchen versehen werden. Pinterest selbst versteht sich aber nicht als soziales Netzwerk, sondern vielmehr als Planungswerkzeug für die Zukunft.

Pinterest, mit Hauptsitz in San Francisco, wurde im März 2010 von Ben Silbermann, Evan Sharp und Paul Sciarra gegründet. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen 500 Mitarbeiter und erreicht 100 Millionen Nutzer weltweit. In Deutschland hat sich die Plattform im Vergleich zu anderen sozialen Netzwerken noch nicht so stark etabliert. Bevorzugt wird sie von weiblichen Nutzern zwischen 10 und 24 Jahren..[1]

  • Laut Mitgründer Evan Sharp ist Pinterest eher vergleichbar mit einem Tool für die Online-Suche als mit einem sozialen Netzwerk

  • Bei Pinterest handelt es sich um eine visuelle Pinnwand, die es ermöglicht kreative Ideen auf eigens erstellten Pinnwänden festzuhalten

  • Die Idee von Pinterest basiert nicht auf der Vernetzung der Benutzer, sondern auf der Entdeckung von Inhalten

  • Das Besondere an Pinterest: Hier werden Inhalte für zukünftige Planungen dargestellt, während andere soziale Medien lediglich die Vergangenheit oder Aktuelles abbilden

  • Viele Pinnter suchen und entdecken über Pinterest neue Ideen und Inspiration

Pinterest – Zahlen, Daten, Fakten

  • 50 Milliarden Pins, die von Nutzern auf mehr als 1 Milliarde Boards gepostet wurden

  • 80% des Traffics kommt von mobilen Endgeräten

  • Pro Tag: Veröffentlichung von mehr als 14 Mio. Artikeln auf Pinterest, mehr als 2 Mio. Product Rich Pins mit direkten Links zu Online Shops

  • 2/3 aller Inhalte (Über 50 Mrd. Pins) bei Pinterest führen zu Business-Webseiten

  • Pinterest steht mittlerweile in 30 Sprachen zur Verfügung und hat globale Büros in London, Berlin, Tokio, Sao Paulo und Paris

  • Die internationalen Nutzer stiegen 2014 um 135%, die monatlich aktiven Nutzer um 150%

  • Die Mehrheit der aktiven User ist weiblich

  • 100 Millionen Nutzer monatlich

  • Pinterest Nutzer (2014): 44% männlich und 56% weiblich (aktive Nutzer 80% weiblich)

  • Beliebteste Kategorien: Food, Fashion, Home, DIY (Do-it-Yourself), Technik

  • 88% der Pinterest-Nutzer kaufen tendenziell das Produkt welches sie pinnen

  • Pinterest-User geben mehr Geld aus, als Facebook-User

Vorteile von Pinterest

  • Shitstorms entstehen auf Pinterest in der Regel nicht

  • Kostenlose Nutzung

  • Direkte Zielgruppenansprache

  • Mögliche Vernetzung mit anderen Netzwerken

  • Inspirationsquelle von Nutzern

Nachteile von Pinterest

  • 80% Frauen nutzen den Service

  • Man benötigt hochwertiges Bildmaterial.

Pinterest Beispiele

DaWanda

DaWanda nutzt Pinterest, um mehr Sichtbarkeit für die Produkte zu schaffen und mit einzigartigen Geschenkideen, DIY und kreativen Fashiontrends ihre User zu inspirieren.

»Pinterest ist die ideale Plattform um unsere einzigartigen Produkte zu präsentieren und die Sichtbarkeit für unsere Marke zu steigern.«
— Wiebke Märcz« Senior Social Media Manager
DaWanda

L’oréal Paris

»Wir haben festgestellt, dass unsere Kundinnen Pinterest nutzen, um digitale Einkaufslisten zu erstellen. An diesem Konsumentenverhalten richten wir unsere Strategie zum Erstellen inspirierender Pinnwände aus.«
— Kristen Comings Vice President
Integrated Consumer Communications

Weitere Beispiele

Kraft.[2]

Lebensmittelkonzern Kraft sammelt bei Pinterest auf 74 Boards Rezepte aller Art

Four Seasons Hotels and Resorts.[3]

Die Four Seasons-Hotelkette versucht seine Besucher mit Tipps und Informationen zu Reisezielen und Ausflugsorten zu versorgen, um den eigenen Brand nach vorne zu bringen.

www.pinterest.com/dpflueger/poster-design/.[4]

Professionelles Pinterest-Portfolio des digital Marketing-Experten Dietrich Pflüger.

Karen Nyberg.[5]

Astronaut by day. Aspiring artist, quilter, crafter, runner by night. Wife and Mommy 24/7.

NASA EDGE.[6]

The show that takes an inside and outside look at all things NASA!

NASA Goddard Space Flight Center.[7]

NASA Goddard Space Flight Center enables NASA’s mission through four scientific endeavors: Earth Science, Heliophysics, Solar System Exploration & Astrophysics.

WWF Deutschland.[8]

Der World Wide Fund For Nature ist eine der größten unabhängigen Naturschutzorganisationen der Welt.

Artikel zu Pinterest

  • NASA astronaut Karen Nyberg took Pinterest where it’s never gone before.[9]

  • Pinterest In Space: NASA Astronaut 'Pins' Cosmic Photos from Orbit.[10]