Das deutsche Urheberrecht ist kompliziert. Jedoch genügen vier Regeln, im Umgang mit Bild- und Fotomaterial, um Abmahnungen und unnötigen Kosten vorzubeugen.

  1. Lade kein Bild in ein soziales Netzwerk wie Facebook, Instagram, Twitter, Dein Weblog und ähnliche hoch, wenn Du es nicht selbst erstellt hast.

  2. Wenn Du den Urheber des Bildes vor dem Hochladen ins Internet um Erlaubnis gefragt hast und evtl. eine Nutzungsgebühr (Lizenz) entrichtet hast, dann vergewissere Dich, dass Du auch die Nutzungsrechte für die jeweilige Plattform gekauft hast, auf welcher Du das Bild hochladen willst. [1].

  3. Nutzt Du Fotomaterial, dass z.B. unter einer Creative Commons-Lizenz veröffentlicht wurde, achte genau darauf, dass Du das Bild mit einem korrekten Rechtehinweis versiehst. [2]

  4. Nenne immer den Urheber des Bildes – z.B. den Fotograf. Manche Fotografen verzichten auf ihre Namensnennungsrechte. Dafür musst Du aber eine entsprechende schriftliche Nutzungsvereinbarung machen.


1. So erlaubt man z.B. Facebook die Nutzung von hochgeladenen Bildern für Werbung in eigener Sache. Darum bietet z.B. Fotolia extra Lizenzgebühren für den Upload von Fotolia-Bildmaterial.
2. Leider gibt es mittlerweile immer mehr Fotografen, die gemeinsam mit Anwälten Abmahnungen verschicken, wenn nur ein kleiner Fehler in den Hinweisen zur Creative Commons-Lizenz besteht.